Über das Cafe Strauss

Das Gebäude und Gelände des heutigen Rüdenhofes gehörte im 18. Jahrhundert zum Besitz der Wettiner. Nach der von August dem Starken ausgerichteten Afrika- Expedition wurden hier exotische Vögel, darunter auch STRAUßE gehalten.

Sie trafen 1732/33 mit weiteren Tieren ein. Ein Jahr später wurden sie in das Moritzburger Straußengehege am Schlossteich gebracht. Die Straußenhaltung bestand bis zum 7- jährigen Krieg und endete, nachdem 1757 der letzte Straußenwärter, Johann Voigt, durch einen Tritt eines Straußen an die Brust ums Leben gekommen war.

Nach dem Tod August des Starken 1733 waren die Vogelbestände allmählich wieder reduziert wurden. Das Federvieh wurde zurück ins Ostragehege nach Dresden verlegt.

 An diesen historischen Hintergrund wollen wir mit dem Namen des Cafes erinnern.